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Neues von Bruder Tim aus Westafrika

Die jungen Mitbrüder haben hat am 15. September ihre Gelübde für ein weiteres Jahr erneuert. Sosthène in Amigo-Doumé, Sylvestre in Rom, wo er am Treffen für junge Ordensleute teilgenommen hat. Er war auf der Durchreise zu seinem neuen Einsatzort in Kolumbien, wo Ange schon auf ihn wartet. Inzwischen ist er gut in Bogotá angekommen. Wir wünschen ihm viel Glück für die Zeit in Amerika!

Bruder Félix hat den Provinzial darum gebeten, ein Sabathjahr machen zu dürfen. Er ist jetzt für ein Jahr in einer Pfarrei der Diözese Agboville, etwa 100 km nördlich von Abidjan.

Jaime ist jetzt als Novizenmeister in Benin. César hat seine zeitlichen Gelübne nicht verlängert und ist zu seiner Familie zurückgekehrt. Also sind wir hier in Amigo-Doumé jetzt zu viert: Josevi, Sanctus, Sosthène und ich.

Diese Woche ist der Betrieb in den Werkstätten wieder losgegangen. Die Jugendlichen sind jetzt alle da. Das sind so um die fünfundzwanzig. Außerdem machen gerade zehn weitere Jugendliche ihre Probewoche. Wenn alles gut geht, fangen sie dann nächste Woche regulär an. Aber wir müssen auf jeden Fall mehr Werbung machen, um mehr Jugendliche anzusprechen. Vor allem für die Landwirtschaft, denn diese Arbeit ist hier in der Stadt nicht sehr angesehen und es gibt (zu) wenige Jugendliche, die sich dafür interessieren.

Am ersten Oktober haben wir – Luis Amigó zu Ehren – mit den Jugendlichen Messe gefeiert und Spiele und einen Tanzwettbewerb gemacht.

Das Noviziat in Benin hat nun auch begonnen, allerdings nur mit zwei Novizen. Wir hatten ja vier Postulanten. Bei einem (Paul, Ivorer) waren wir uns nicht so sicher, und er selber ist schließlich abgesprungen, um ins Priesterseminar seiner Diözese einzutreten. Zwei weitere (Alexandre und Joël, beide Beniner) haben jetzt das Noviziat begonnen. Der vierte jedoch (Ghislène, Ivorer) hat Probleme mit seiner Familie: Seine älteren Brüder haben nämlich spantan beschlossen, dass er nicht ins Noviziat soll. Und in der hiesigen Kultur darf die Familie halt alles entscheiden. Wir haben mit der Familie gesprochen und werden das auch weiterhin tun, aber wir haben wenig Hoffnung, sie überzeugen zu können. Das ist sehr schade, und Ghislène selbst ist todunglücklich über die Entscheidung seiner Familie.

Seit heute morgen funktioniert unser Stromgenerator wieder – endlich! Es hat sich bereits gelohnt, denn während ich diese E-Mail schreibe, ist der Strom schon ausgefallen, und jetzt läuft der Generator.

Wie immer gibt’s unter https://www.dropbox.com/sh/56geihov4y0aybq/Z6RZz98tqm ein paar neue Fotos. Viele Grüße aus Afrika, und bis zum nächsten Mal!

Bruder Tim

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