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Amigonianer. Unser Name ist ein Zungenbrecher.

Er geht auf unseren Ordens­gründer Luis Amigó zurück, der als junger, charis­matischer Kapuziner­­bruder 1889 den Orden der Amigo­nianer gründete. Aus­gehend von seinem Nach­namen sagen wir: Er war ein Freund. Ein Freund der Jugend.

Diesem Programm fühlen wir uns verpflichtet, Freund zu sein für die, deren junger Lebensweg nicht leicht von der Hand geht.


Luis Amigó

Das Leben von Luis Amigó war von Jugend an geprägt vom Ein­satz für eine Lösung der sozialen Probleme seiner Zeit. Schon als Jugend­­­licher besuchte er die Hospitäler und Gefängn­isse Valencias (Ostspanien), um den Kranken und Gefangenen bei­zu­stehen. Als junger Priester wurde er Gefängnis­­­seelsorger und geistlicher Begleiter der franzis­kanischen Laien­bewegung in Valencia. Die Sorge gerade um jugendliche Straftäter, die mit den Erwachsenen im selben Gefängnis sitzen, lässt ihn nicht los. 1885 ruft er den Orden der Kapuziner Terziarinnen ins Leben, die Waisenkinder erziehen oder arme, alte und kranke Menschen pflegen. 1889 gründet er den Orden der Kapuziner Terziaren, später nach ihm Amigonianer genannt, damit sie sich um die von der Gesellschaft als junge Kriminelle abgestempelten Jugendlichen kümmern.
Über die Jahrzehnte wachsen die Amigonianer zu einer weltweit agierenden Ordensgemeinschaft heran, die sich der benachteiligten und an den Rand gedrängten Jugend verpflichtet fühlen.

“Seid Zeugen der Liebe Christi für die benachteiligten Jugendlichen” – Papst Leo XIII



ZEITSTRAHL überarbeitet2